TRAUERBEGLEITUNG
Trauer kann so vielfältig sein wie das Leben.
Mein Wunsch ist es, dass Trauer in unserem Alltag mehr Raum bekommt und wir offener darüber sprechen, was Verlust mit uns macht. Trauer ist eine wichtige Farbe der Gefühlspalette unseres Lebens. Sie gehört unvermeidbar dazu und hilft uns auch uns selbst und unsere persönlichen Werte wahrzunehmen. Dazu gehört für mich auch, den Blick für die Formen von Trauer zu öffnen, die in unserer Gesellschaft wenig sichtbar sind – denn nicht jeder Verlust wird als solcher erkannt.
Was dich in der Begleitung erwartet.
Trauer kann unser ganzes Leben berühren. Sie verändert Beziehungen, Gewohntes und den Blick auf das eigene Leben. Oft fühlt sich das einsam an. Doch du musst mit deiner Trauer nicht allein bleiben. Es kann guttun, jemanden an der Seite zu haben, mit dem du teilen kannst, was dich bewegt.
Trauerbegleitung bedeutet für mich, hinzuschauen, ohne etwas vorschnell einordnen oder lösen zu müssen. Hier darfst du einfach sein. Du kannst mitbringen, was gerade da ist – Gedanken, Gefühle, Fragen, Widersprüche oder auch das, wofür dir noch die Worte fehlen.
Gemeinsam nehmen wir uns Zeit für das, was dich bewegt, und schauen, was dir im Umgang mit deiner Trauer Halt geben kann. Dabei geht es nicht darum, die Trauer hinter sich zu lassen, sondern einen eigenen Weg zu finden, in dem sie ihren Platz haben darf und zugleich Raum für dein weiteres Leben, für Verbundenheit und Lebendigkeit bleibt.
Meine HaltungTrauer gehört zum Leben. Trotzdem hat sie in unserem Alltag oft wenig Platz. Über manche Verluste sprechen wir selbstverständlich, andere bleiben eher unsichtbar – obwohl sie uns genauso beschäftigen und unser Leben verändern können.
Trauer kann so schwer und dunkel sein, dass man sich kaum vorstellen kann, sich jemals wieder anders zu fühlen. In dieser Zeit möchte ich dir gerne die Hand reichen. Deine Trauer darf einen Platz in deinem Leben haben, ohne dass alles andere daneben verstummen muss.
Nicht jede Trauer sieht gleich aus und nicht jeder Mensch braucht dasselbe. Umso wichtiger ist mir eine Begleitung, die ganzheitlich und zugleich individuell auf dich und deine Situation eingeht.
Hier findest du einige Elemente aus meinem Ansatz, die meine Begleitung prägen.
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Trauerbegleitung ist so individuell wie du selbst. Die Basis meiner Arbeit bildet ein achtsames, empathisches Coaching, das dich sanft auf deinem Weg unterstützt. Dabei verstehe ich Coaching nicht als ein „Optimieren“ oder „Reparieren“.
Es geht nicht darum, dich zu verändern, sondern dich in deiner eigenen Erfahrung zu begleiten. Gemeinsam schaffen wir einen Raum, in dem du gehört wirst und sein darfst, wie du bist.
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Ein wichtiger Bestandteil meiner Trauerbegleitung ist die kreative Arbeit. Dabei nutze ich verschiedene kunsttherapeutische Methoden und Übungen, die dich dabei unterstützen können, innere Prozesse auszudrücken und in Bewegung zu bringen.
Vielleicht taucht jetzt bei dir der Gedanke auf: „Ich bin doch gar nicht kreativ.“ Auch dann bist du hier richtig! :-) Es geht nicht darum, etwas „Schönes“ zu erschaffen oder ein künstlerisches Ziel zu erreichen. Vielmehr bietet Kreativität einen Zugang zu Gefühlen, die sich oft nur schwer in Worte fassen lassen.
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Nicht alles, was uns bewegt, lässt sich in Worte fassen. Deshalb beziehe ich auch den Körper und das, was wir über ihn wahrnehmen können, in meine Begleitung ein. Körperwahrnehmung, Bewegung und Embodiment können dabei helfen, wieder Zugang zu dem zu bekommen, was in uns vorgeht, und dem Ausdruck zu geben, was sich nicht immer in Worte fassen lässt.
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Ein Teil der Trauerbegleitung kann in der Natur stattfinden oder Naturmaterialien können in die Begleitung mit integriert werden.
Die Natur bietet einen ruhigen, vielfältigen und unterstützenden Raum, um der eigenen Trauer zu begegnen und einen individuellen Umgang mit ihr zu finden.
In ihr wird erfahrbar, dass das Leben ein fortlaufender Prozess ist, geprägt von Wandel und Zyklen. Neues entsteht, während anderes vergeht – und doch bleibt vieles auf andere Weise bestehen.
Die Natur kann uns dabei helfen, Perspektiven zu öffnen, Verbundenheit zu spüren und der eigenen Trauer behutsam Raum zu geben.
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Wir leben in einer zunehmend individualisierten Gesellschaft. Gerade bei sensiblen Themen wie Trauer kann der Austausch in Gemeinschaft jedoch eine besonders wertvolle Unterstützung sein. Sich mitzuteilen, gehört zu werden und auch anderen zuzuhören, kann entlasten und verbinden. Aus diesem Grund biete ich in regelmäßigen Abständen Veranstaltungen an, die Raum für Begegnung und Austausch schaffen. Denn eines ist sicher: Mit Trauer sind wir nicht allein.
Über Wild Environments finden zudem sogenannte Climate Cafés statt. Diese bieten einen geschützten Rahmen, um über Gefühle wie Trauer, Ängste und Sorgen im Zusammenhang mit der aktuellen Weltlage und dem Klimawandel ins Gespräch zu kommen.
Ergänzend dazu gibt es ein Trauercafé. Hier ist Platz für alle Facetten von Trauer. Unabhängig von ihrer Ursache. Gemeinsam tauschen wir uns aus, hören einander zu und erleben, dass wir mit unserer Trauer nicht alleine sind.
„Trauer ist keine Störung, keine Krankheit und kein Zeichen von Schwäche. Sie ist eine emotionale, körperliche und spirituelle Notwendigkeit - der Preis, den du für Liebe zahlst. Das einzige Heilmittel für Trauer ist, zu trauern.“
– Alan D. Wolfelt
Trauer ist so individuell wie du.
Trauer wird oft mit dem Verlust eines geliebten Menschen oder Tieres verbunden. Doch Trauer kann viele Formen annehmen und reicht weit über diese Erfahrungen hinaus. Sie kann immer dann entstehen, wenn wir einen Verlust erleben – etwa nach dem Ende einer Beziehung, beim Verlust der Autonomie im Alltag oder auch wenn sich Zukunftsvorstellungen und Lebensträume nicht erfüllen.
Auch in Zeiten gesellschaftlicher und globaler Veränderungen kann Trauer entstehen. Ökologische und weltweite Krisen können das Gefühl hervorrufen, dass Vertrautes verloren geht. So verändert etwa der fortschreitende Klimawandel unsere Lebenswelt spürbar. Auch das kann als eine Form von Verlust erlebt werden.
Warme Worte von Klient:innen
FAQ - Was du noch wissen musst. -
Wir starten immer mit einem kostenlosen Kennenlerngespräch, das online stattfindet. Wir nehmen uns Zeit, uns in Ruhe kennenzulernen. Du kannst erzählen, was dich gerade beschäftigt, dein Anliegen teilen und alle Fragen stellen, die du mitbringst. So bekommst du ein erstes Gefühl dafür, wie ich arbeite und ob du dich mit deinem Anliegen bei mir gut aufgehoben fühlst.
Wenn du dich danach für eine Begleitung entscheidest, vereinbaren wir eine erste Begleitung. Diese kann online oder vor Ort in Bad Tölz oder München stattfinden.
Nach der ersten Begleitung schauen wir, was für dich sinnvoll ist. Es gibt keinen festen Ablauf und keine vorgegebenen Pakete. Manche Menschen kommen regelmäßig, andere nutzen die Begleitung eher punktuell, wenn sie gerade etwas besonders beschäftigt.
Mir ist wichtig, dass die Begleitung zu dir und deiner Situation passt. Deshalb darf sich auch im Laufe der Zeit verändern, wie oft wir uns sehen und worüber wir sprechen.
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Eine Begleitung dauert in der Regel 60 Minuten. Möglich sind auch Termine von 75 oder 90 Minuten. Welche Dauer wir vereinbaren, klären wir vorab bei deinem kostenloses Kennenlerngespräch.
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Trauerbegleitung kann hilfreich sein, wenn du einen Verlust erlebt hast und merkst, dass dich dieser noch beschäftigt oder du dir jemanden wünschst, mit dem du darüber sprechen kannst. Dabei muss es nicht um den Tod eines geliebten Menschen oder Tieres gehen. Auch eine Trennung, das Ende einer Lebensphase, ein unerfüllter Kinderwunsch, ein verlorener Lebenstraum oder eine Zukunft, die anders gekommen ist als gedacht, können Trauer auslösen.
Trauer ist so individuell wie die Menschen, die sie erleben. Sie kann sich als Schmerz und Leere zeigen, aber genauso als Wut, Schuld, Überforderung oder Orientierungslosigkeit. Es gibt keine Tabuthemen und nichts, worüber du nicht sprechen darfst.
Trauer hat keinen festen Zeitpunkt. Du kannst dich an mich wenden, wenn der Verlust gerade erst passiert ist, genauso wie wenn er schon länger zurückliegt. Es geht darum, gemeinsam hinzuschauen und dem, was dich bewegt, Aufmerksamkeit zu geben.
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Die Begleitung finden aktuell online statt – so kannst du flexibel von überall teilnehmen.
Wenn du lieber vor Ort arbeiten möchtest, ist das auch möglich. Ich organisiere dafür einen passenden Raum, entweder in München oder im Raum Bad Tölz. Die Raumkosten kommen in diesem Fall zusätzlich zu der Begleitung dazu.
Je nach Thema und deinem Anliegen können wir dein Begleitung auch in der Natur gestalten. Mit „Bewegten Gesprächen“ gehen wir nach draußen und verbinden Gespräch und Bewegung mit der Natur. Wir sind gemeinsam unterwegs, nehmen wahr, was uns umgibt, und sprechen über das, was dich gerade beschäftigt. Die Natur kann dabei neue Perspektiven eröffnen und dazu einladen, Dinge einmal aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten.
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Mir ist bewusst, dass Coaching ein wachsender und nicht immer klar regulierter Bereich ist. Gerade deshalb ist mir ein verantwortungsvoller und transparenter Umgang besonders wichtig.
Coaching kann ein wertvoller Raum für persönliche Entwicklung sein – gleichzeitig ersetzt es keine Therapie und dient nicht der Behandlung psychischer Erkrankungen. Ich arbeite innerhalb dieses Rahmens und gehe bewusst und achtsam mit dieser Grenze um.
Sollten im gemeinsamen Prozess Themen sichtbar werden, die über das Coaching hinausgehen, spreche ich das offen an und unterstütze dich dabei, passende therapeutische Begleitung zu finden. Du bleibst damit nicht allein.
Meine Arbeit basiert auf einer fundierten Ausbildung, kontinuierlicher Weiterbildung und einer regelmäßigen Reflexion meiner eigenen Praxis. Mir ist es wichtig, verantwortungsvoll zu arbeiten und nur das anzubieten, was ich auch wirklich halten kann.
Gleichzeitig verstehe ich Coaching nicht als einen Ort, an dem dir Lösungen vorgegeben werden oder schnelle Veränderungen versprochen werden. Dabei steht für mich immer im Mittelpunkt, deine Selbstwirksamkeit zu stärken – nicht Abhängigkeit zu schaffen.
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Ich biete keine Sterbebegleitung an. Wenn du eine Begleitung für einen Menschen in der letzten Lebensphase suchst, empfehle ich dir, dich an eine Hospiz- oder spezialisierte Sterbebegleitung zu wenden.
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Mir ist wichtig, meine Arbeit fachlich fundiert zu gestalten und mich kontinuierlich weiterzubilden. Gleichzeitig verstehe ich mich nicht als jemand, der die Antworten auf dein Leben kennt. Du bist der/ die Expert:in für dein eigenes Leben – ich begleite dich dabei, genauer hinzuschauen, Fragen zu stellen und deine eigenen Antworten zu finden.
Dabei geht es mir nicht darum, eine Abhängigkeit von meiner Begleitung zu schaffen. Ich möchte dich vielmehr darin unterstützen, dir selbst immer besser vertrauen zu können und auch über unsere gemeinsame Zeit hinaus mit dem, was dich bewegt, eigenständig umzugehen.
Für mich bedeutet Trauerbegleitung deshalb auch Hilfe zur Selbsthilfe: Ich gehe ein Stück mit dir, ohne dir den Weg vorzugeben.
Mich interessiert, was Menschen bewegt.
…und was entsteht, wenn das Raum bekommt, was sonst oft im Alltag zu kurz kommt.
Dich bewegt gerade etwas? Erzähl mir gerne davon.
Ein guter Raum entsteht durch Vertrauen und Beziehung. Hier kannst du mehr über mich und meine Haltung erfahren.
Du musst noch nicht wissen, was du brauchst.
Manchmal ist der erste Schritt, mit jemandem darüber zu sprechen. In einem unverbindlichen Kennenlerngespräch kannst du mir erzählen, was dich gerade beschäftigt, und wir schauen gemeinsam, ob und wie ich dich begleiten kann.